Das über 1000jährige Saarburg strahlt auch heute noch mittelalterliches Flair aus. Die Burg, eine der ältesten Höhenburgen in Deutschland, wurde erstmals im Jahr 964 erwähnt. Damit ging die Stadtgründung durch Graf Siegfried von Luxemburg einher. Besiedelt war das Gebiet schon in vorgeschichtlicher, römischer und fränkischer Zeit. Die zauberhafte und lebendige Stadt an der Saar liegt umgeben von Weinbergen und Wäldern im Dreiländereck Deutschland, Frankreich und Luxemburg. Die denkmalgeschützte Altstadt mit ihren pittoresken Gassen und mitunter windschiefen und schmalen Häusern ist seit dem 12. und 13. Jahrhundert nach und nach auf dem Laurentiusberg gewachsen. Sie wird vom Leukbach durchflossen, der damals durch die erblühende Stadt geleitet wurde. Von der Oberstadt stürzt der Bach 20 Meter tief in die Unterstadt, wo er eine alte Mühle antreibt. Das ganze Erscheinungsbild der Stadt verbunden mit dem Rauschen des Wassers hat Saarburg den Beinamen Klein-Venedig eingebracht. In dem anerkannten Erholungsort verbinden sich Weinkultur und Geschichte zu einer perfekten Einheit. Dem Gast werden viele Möglichkeiten geboten, sich aktiv zu erholen. Nicht zuletzt ist Saarburg ein wunderbarer Ausgangspunkt für Wanderungen ins Saartal und ins südlichen Moselland.

Ein zauberhafter Anblick

Schon aus der Ferne ist man vom Anblick der alten Stadt verzaubert. Je näher man kommt, um so mehr verstärkt sich das Staunen. Wie aus Zeit und Raum gefallen mutet Saarburg ausgesprochen südländisch an. Die mächtige, katholische Kirche St. Laurentius aus dem Jahr 1856 scheint über die Stadt zu wachen. Bescheiden dagegen nimmt sich die evangelische Kirche auf dem Schlossberg aus. Die Burg beeindruckt auch als Ruine noch immer. Im Ortsteil Beurig am rechten Saarufer, von wo man den schönsten Blick auf die Altstadt hat, befindet sich die alte Wallfahrtskirche St. Marien aus dem 15. Jahrhundert. Eine stillende Madonna, Madonna Iactans genannt, zieht hier seit hunderten von Jahren Pilger an. Viele Kneipen, Cafes und Restaurants beleben das Stadtbild. Alte Fischerhäuser sind bunt angemalt und kleine Brücken queren den Leukbach. Zwischendrin laden schattige Plätze zum Verweilen ein. Die alte Hackenberger Mühle ist heute ein Museum ebenso wie die Kurfürstliche Mühle von 1657, die sich Amüseum nennt. Auch die alte Glockengießerei Mabilon, deren Glocken immer noch in Saarburg klingen, ist heute ein Museum.

Im 21. Jahrhundert angekommen

Der Fremdenverkehr ist heute ein wichtiger Wirtschaftszweig in Saarburg. Schließlich hat die Stadt auch Einiges zu bieten. In Pensionen und Hotels gibt es mehrere hundert Gästezimmer für unterschiedlichste Ansprüche. Über der Stadt, auf dem Warsberg, wurde ein Ferienpark errichtet. Ein Greifvogelpark ist für Besucher geöffnet. Kunstprojekte überraschen bei der Erkundung der Stadt. In offenen Führungen wird dem Besucher die Geschichte Saarburgs besonders plastisch näher gebracht. Auf der alten Burgruine finden zudem in beeindruckender Kulisse Open Air Konzerte statt. Und natürlich gibt es in Saarburg neben ausgezeichneter regionaler Küche Weine aus städtischen Lagen. Die Weinlage Saarburger Rausch ist eine ergiebige Steillage auf Schiefergrund. Hier wachsen die Trauben für die köstlichen Rieslingweine Saarburgs, die Sie an einem lauschigen Abend in der Stadt unbedingt probieren sollten. Überhaupt werden viele landwirtschaftliche Produkte direkt um Saarburg herum erzeugt und vermarktet. Weit über Saarburg bekannt sind auch die hiesigen Edelobstbrände.

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Kommentare von unseren Lesern (1)


04:35
2016-05-28

Candid

by Candid from Ui0lNqOqg2

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